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Heizkessel ersetzen und Energie sparen
Rund 17 Millionen Heizkessel versorgen in Deutschland die Haushalte mit Wärme. Lediglich 12% davon sind technisch auf dem neuesten Stand und verbrauchen unnötig viel Gas oder Öl.
Hier ist ein unglaubliches Sparpotential vorhanden. Wer sich heute entschließt, einen neuen Heizkessel einbauen zu lassen, spart Energie und damit bares Geld.
Wechselt man gleichzeitig noch den Gas-Anbieter, dann hat sich die Anschaffung einer neuen Heizung in kurzer Zeit rentiert.
Das Problem der alten Heizanlagen ist der geringe Wirkungsgrad. Zum einen wird der Brennstoff nur unzureichend verwertet, zum anderen kommt es zu Energieverlusten beim Transport über schlecht gedämmte Leitungen. Auch die Warmwasseraufbereitung kann bei alten Heizkesseln sehr energieaufwendig sein. Durch ineffizientes Erhitzen und Wärmeverluste kann hier richtig viel Gas verschwendet werden.
Jedem, der einen alten Heizkessel zur Wärmeversorgung nutzt, kann man eigentlich nur empfehlen, diesen zu ersetzen. Neue Anlagen brauchen bis zu 40% weniger Energie. In unseren Zeiten, in denen Heizöl, Gas und Strom immer teurer werden, kann es sich kaum jemand leisten, sich solch eine Gelegenheit entgehen zu lassen.
Wer seinen Kessel doch erst später austauschen will oder kann, der sollte zumindest folgende Tipps beherzigen:
- Regelmäßige Wartung sichert die Leistung der Heizungsanlage; die Wartung sollte immer vor der Heizperiode durchgeführt werden
- Tauschen Sie Ihre alte Heizungspumpe gegen eine Stromsparpumpe aus und sparen Sie bis zu 80% Strom.
- Jedes eingesparte Grad Celsius spart 6% Energie. Senkt man zum Beispiel die Raumwärme im Winter von 24° auf 20° spart man ein Viertel an Energie ein.
- Kontrollieren Sie die Raumtemperatur mit elektronisch gesteuerten Thermostat-Ventilen für eine optimale Einstellung
- Rollladen und Vorhänge, die nachts geschlossen sind, vermindern Wärmeverluste
- Heizkörper dürfen nicht verdeckt werden, sonst verpufft ein Teil der Heizenergie
- Entlüften Sie regelmäßig Ihre Heizkörper. Wenn Sie gluckern und sich nur noch teilweise erwärmen, kann dies Mehrkosten von 10% verursachen.
- Senken Sie die Temperatur ab, wenn Sie länger abwesend sind, achten Sie dabei jedoch darauf, dass keine Frostschäden entstehen.
Mit einer neuen, bzw. einer gut gewarteten Heizungsanlage sparen Sie Gas und Strom und senken Ihre Energiekosten.
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