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Stiftung Warentest kritisiert DSL-Anbieter
In ihrer aktuellen Ausgabe weist die Stiftung Warentest darauf hin, dass über 60% der Teilnehmer einer Befragung mit den Leistungen der Telefon- und DSL-Anbieter unzufrieden sind.
Die Umfrage umfasste rund 6.000 Teilnehmer und hatte das Service-Angebot verschiedener Telekommunikations-Dienstleister zum Inhalt. Frappierendes Ergebnis dieser Umfrage war, dass fast 40% der Probleme entweder gar nicht oder nur teilweise gelöst werden konnten.
Das häufigste Problem für den Endverbraucher ist der Komplettausfall von Telefon oder Internet. Während Geschäftsanschlüsse noch ganz gut abgesichert sind, haben Privatkunden oft das Nachsehen. 34% der Befragten mussten sich schon mit Komplettausfällen abfinden, die manchmal wochenlang dauerten. Weitere Probleme sind eine zu niedrige Bandbreite und damit eine Geschwindigkeit, die unter der vertraglich zugesicherten liegt.
Neben den häufigen Störungen wurde Kritik an der Bearbeitung der Beschwerden geübt. Von 10 Befragten waren 6 mit der Art der Problembehandlung unzufrieden, vor allem auch deshalb, weil viele Probleme und Ausfälle nicht oder nur unzureichend gelöst wurden. Die persönliche Betreuung wurde in vielen Fällen als mangelhaft gewertet.
Diese Unzufriedenheit hat auch zur Folge, dass 60% der Befragten ihren DSL-Anbieter nicht weiterempfehlen würden.
Ein erbärmliches Ergebnis, das die Anbieter dazu ermuntern sollte, an ihrer Technik genauso zu arbeiten, wie an ihrem Kunden-Service. Auch Kulanzangebote helfen nicht wirklich, um den Kunden zu besänftigen. Denn wer auf sein DSL und seine telefonische Erreichbarkeit verzichten muss, der hat von einer nachträglich gezahlten Geldsumme wenig.







