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Energie sparen mit dem richtigen Backofen
Bei der Neuanschaffung eines Herdes bzw. Backofens stellt sich die Frage, ob man als Energieversorgung Strom oder Gas wählt. Günstiger fährt man dabei meist mit einem Elektro-Backofen.
Unter den Elektrobacköfen gibt es verschiedene Kategorien, bei denen der Stromverbrauch variiert. Auch die Einstellung, die man am Backofen wählt, hat Einfluss darauf, wie viel Strom verbraucht wird. So benötigt der Betrieb mit Ober- und Unterhitze rund 30% mehr Energie als der Umluftbetrieb.
Storm sparen mit guter Dämmung!
Bei der Anschaffung eines Backofens sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass die Backofentür sehr gut gedämmt ist. Die Verglasung muss den besonderen Hitzeschutzansprüchen entsprechen, die an eine Backofentür gestellt werden. Schlechte gedämmte Türen erhöhen den Strom Verbrauch unnötig und steigern die Energiekosten.
Pyrolyse – nützliche Reinigungsfunktion mit hohem Stromverbrauch
Als besonders effektive Selbst-Reinigungs-Methode für Backöfen hat sich die sogenannte Pyrolyse etabliert. Dabei wird der Backofen auf 500-900 Grad Celsius erhitzt, so dass sich die organischen Bestandteile im Ofen aufspalten. Nach der Pyrolyse muss der Backofen nur noch ausgewischt werden. Eine praktische Sache – aber Achtung: Der Stromverbrauch ist durch die hohen Temperaturen immens. Aus diesem Grund sollte die Pyrolyse so selten wie möglich und nur bei starken Verschmutzungen angewendet werden.
Restwärme im Backofen nutzen und dabei Strom sparen
In der Regel wird in Rezepten das Vorheizen des Backofens empfohlen. Das muss allerdings nicht unbedingt sein. Schieben Sie das Gericht in den kalten Ofen, dann dauert zwar das Backen 5 bis 10 Minuten länger, das Gericht wird aber mit wenigen Ausnahmen genauso gut gelingen. Das gleiche Prinzip gilt für das Ende des Backvorgangs. Schalten Sie den Ofen 5 bis 10 Minuten vor dem Ende der Backzeit aus und nutzen Sie die hohe Restwärme, um das Gericht im Ofen fertigzustellen.
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Kommentare
Energiesparen beim Backofen und Herd
Da kann ich nur zustimmen – ich nutze meinen Backofen immer ohne Vorheizen und alles ist bisher bestens gelungen. Was ich allerdings interessant finde ist der Energieverbrauch bei Ober- und Unterhitze. Mir war zwar klar, dass es etwas mehr Energie verbrauchen muss, da der Ventilator betrieben werden muss, aber gleich 30 Prozent mehr trotz der niedrigeren Temperatur, das ist heftig.
Generell schalte ich beim Backofen und bei den Herdplatten die Energie zwischen 5 und 10 Minuten vorher ab – die Restwärme kann damit sehr gut genutzt werden.
Hilfreich zum Energiesparen ist auch, bei der Suche nach einem neuen Herd mit Backofen oder weiteren Haushaltsgeräten auf die Energieeffizienzklasse zu achten. Die Mehrkosten sind dabei schnell durch die Ersparnis von Energie wieder aufgeholt.