Windenergie als effektive regenerative Energiequelle

Mit Windenergie kann Strom erzeugt werden, ohne dass gleichzeitig Schadstoffe und CO2-Emissionen ausgestoßen werden. In allen Ökotarifen aber auch im Strommix konventioneller Anbieter ist Strom aus Windenergie enthalten. Eine Windkraftanlage mit einer Leistung von 1,5 Megawatt kann etwa 1.000 Haushalte versorgen.

Entwicklung der Windenergie

Durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) aus dem Jahr 2000 erhielt die Windkraftbranche Auftrieb. Darin wurde den Betreibern von Windkraftanlagen eine Vergütung je Kilowattstunde Strom garantiert. Mit dieser Maßnahme, die auch in den Bereichen Fotovoltaik und Solarthermie angewandt wurde, sollte der Ausbau von regenerativen Energieträgern vorangetrieben werden. Die einmal zugesagte Einspeisevergütung wird über einen Zeitraum von 20 Jahren garantiert. Die Höhe der Vergütung reduziert sich seit der Einführung des EEG immer weiter.

Wer nimmt den Strom aus Windenergie ab?

Die Stadtwerke sind verpflichtet den Strom aus Windkraft abzunehmen, in ihr Stromnetz einzuspeisen und nach den gesetzlichen Vorgaben zu vergüten. Dieser Strom fließt oft in die Ökostromtarife der Energieversorger ein. Durch diese Maßnahme wurde die Rentabilität der Windkraftanlagen gesichert.

EU-weiter Aufbau von Windkraftanlagen

Dänemark, Spanien und auch Frankreich sind im Bereich Windkraftanlagen sehr aktiv. In Dänemark ist geplant, bis zum Jahr 2030 rund 50% des Stroms aus Windenergie zu beziehen. Eine der größten Windkraftanlagen der Welt steht in Deutschland: In Egeln, in der Nähe von Magdeburg wird seit dem Sommer 2002 eine 4,5 MW Anlage betrieben, die bis zu 15.000 Menschen mit Strom versorgen kann.

Insgesamt befürworten die Deutschen den Ausbau regenerativer Energien, obwohl in jüngster Zeit Stimmen laut wurden, die die Förderpolitik für regenerative Energien für die Strompreiserhöhungen der letzten Jahre verantwortlich machen.