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Durchschnittlicher Stromverbrauch für Wohnungen und Häuser
Um den eigenen Stromverbrauch beurteilen zu können, kann man die Durchschnittswerte für einen Vergleich nutzen. Diese Werte sind auch zu ersten Orientierung bei einem
Strompreis-Vergleich hilfreich, ersetzen jedoch nicht den genauen Strompreisvergleich mit der persönlichen Stromabrechnung als Grundlage.
So kommt der Stromverbrauch zustande
In den Haushalten werden immer mehr elektrische und elektronische Geräte eingesetzt. Dadurch steigt der Stromverbrauch, obwohl die elektrischen Geräte an sich immer sparsamer arbeiten. Der Stromverbrauch in einem Haushalt setzt sich in der Regel aus folgenden Stromverbrauchern zusammen:
- Haushaltsgeräte: Elektroherd, Gefrierschrank, Kühlschrank, Waschmaschine, Wäschetrockner, und Elektrokleingeräte (Wasserkocher, Kaffeemaschine, Mixer)
- Multimedia- und Kommunikationsgeräte: Anrufbeantworter, Computer, DVD-Player, Fernseher, Router, Stereoanlage, Telefon
- Beleuchtung (innen und außen)
- Heizung und Warmwasserbereitung
Stromverbrauch im Einfamilienhaus
In einer Wohnung werden einige Stromverbraucher wie zum Beispiel die Heizung oder die Warmwasserbereitung oft anteilig auf die Mieter umgelegt. Im Einfamilienhaus trägt der Hausbesitzer die alleinigen Stromkosten. Bei gleicher Haushaltsgröße sind die Energiekosten im Eigenheim dadurch meist höher liegen als in einer vergleichbaren Mietswohnung. Heizungsanlage und Warmwasserbereitung sind dabei der größte Faktor. Zusätzliche wird im Einfamilienhaus mehr
Strom durch Fitnessgeräte oder die elektrischen Geräte in der eigenen Werkstatt verbraucht.
Wo lässt sich Strom sparen
Durch stromsparendes Verhalten lässen sich die Stromkosten um bis zu 30% senken. Um Stromkosten einzusparen, sollte man seinen eigenen Verbrauch gründlich checken:
- Muss jedes Kind einen eigenen Fernseher haben?
- Wie wichtig ist ein Wäschetrockner?
- Müssen wirklich alle Geräte im Standby-Betrieb laufen?
Das sind nur einige Beispiele, wie sich zusätzlich zum Wechsel des Stromanbieters
Strom sparen lässt. Beim Vergleich des Strombedarfs mit den angegebenen Richtwerten besteht Handlungsbedarf dann, wenn der eigene Stromverbrauch den Durchschnitt um mehr als 15% übersteigt.




